Madhouse aka Party des Schreckens (1981) – BRD VHS – VCL – Varianten

Ein beschlagnahmter Horror-Klassiker mit Kultstatus unter VHS-Sammlern

Als Anfang der 1980er Jahre der Horrorfilm seinen Siegeszug in den Videotheken antrat, erschienen zahlreiche Titel, die aufgrund ihrer Gewaltdarstellung schnell in den Fokus der Behörden gerieten. Einer dieser Filme war Madhouse – Party des Schreckens, der 1983 bei VCL auf VHS veröffentlicht wurde. Was damals als einfacher Horrorfilm in den Videotheken stand, entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer der bekanntesten beschlagnahmten Videokassetten Deutschlands.

Die Handlung

Sieben Jahre sind vergangen, seit Julia Sullivan ihre Zwillingsschwester Mary zuletzt gesehen hat. Auf Drängen ihres Onkels besucht sie Mary in einer psychiatrischen Klinik. Doch das Wiedersehen verläuft alles andere als harmonisch. Mary ist durch eine seltene Krankheit schwer entstellt und von tiefem Hass gegenüber ihrer Schwester erfüllt. Kurz nach dem Besuch gelingt Mary die Flucht aus der Klinik. Während Julia die Vorbereitungen für ihren Geburtstag trifft, geschehen in ihrem Umfeld rätselhafte und brutale Morde. Niemand scheint zu wissen, wer hinter den Verbrechen steckt – bis die Vergangenheit die Familie einholt und sich die Ereignisse zu einem albtraumhaften Finale zuspitzen.

Zwischen Slasher und italienischem Horror

Regisseur Ovidio G. Assonitis verbindet amerikanischen Slasher mit den Stilmitteln des italienischen Giallo. Statt ausschließlich auf blutige Effekte zu setzen, lebt der Film von seiner düsteren Atmosphäre, den bedrückenden Bildern und einer permanenten Bedrohung, die sich langsam aufbaut.

Eine besondere Rolle spielt dabei der aggressive Rottweiler „Beast“, der nicht nur als Schockelement dient, sondern den gesamten Film über eine ständige Gefahr darstellt. Zusammen mit der eindringlichen Musik von Riz Ortolani entsteht eine unheilvolle Stimmung, die den Film deutlich von vielen anderen Horrorproduktionen seiner Zeit abhebt.

Die deutsche VCL-Erstauflage von 1983

Für Sammler ist vor allem die erste deutsche VHS-Auflage interessant.VCL veröffentlichte den Film 1983 im typischen kleinen Einleger mit geprägter VCL-Hartbox. Die Kassette besitzt zwei Etiketten und ein Wendecover mit alternativem Titelmotiv.

Bemerkenswert ist außerdem, dass im Film selbst lediglich der Titel „Party des Schreckens“ erscheint, obwohl die Kassette unter dem Namen „Madhouse – Party des Schreckens“ vermarktet wurde.

Die PAL-Laufzeit beträgt 88:46 Minuten.

Die einzige bekannte Kürzung

Obwohl der Film später indiziert und sogar beschlagnahmt wurde, ist die deutsche VHS nahezu vollständig erhalten geblieben.

Entfernt wurde lediglich eine rund 35 Sekunden lange Handlungsszene.

Julia bringt ihr Kätzchen in die Küche, gießt ihm Milch ein und bemerkt anschließend ein merkwürdiges Flackern des Lichts. Neugierig folgt sie dem Geräusch in Richtung Keller. Erst als sie die Kellertür öffnet, setzt die deutsche Fassung wieder ein.

Gewaltszenen sind von dieser Kürzung nicht betroffen.

Gerade deshalb überrascht der Vergleich mit der niederländischen Verleihfassung. Dort fehlen ausgerechnet mehrere der härtesten Gewaltszenen des Films, darunter die äußerst brutalen Angriffe des Hundes sowie die berüchtigte Bohrerszene. Die deutsche VHS enthält diese Sequenzen vollständig und verzichtet lediglich auf den kurzen Handlungsmoment vor dem Gang in den Keller.

Indizierung und Beschlagnahme

Bereits am 10. April 1984 landete die VCL-VHS im Bundesanzeiger auf dem Index jugendgefährdender Medien. Im Rahmen der gesetzlichen Folgeprüfung wurde der Titel 2009 erneut indiziert.

Noch einschneidender war jedoch die strafrechtliche Entwicklung. Das Amtsgericht München ordnete 1991 die Beschlagnahme an. Mit Rechtskraft vom 15. April 1992 wurde die Einziehung bestätigt. Grundlage war § 131 StGB, der damals zahlreiche Horrorfilme mit besonders drastischen Gewaltdarstellungen betraf.

Damit gehörte Madhouse – Party des Schreckens zu jener Gruppe legendärer deutscher VHS-Veröffentlichungen, die über viele Jahre nur noch unter Sammlern gehandelt wurden.

Veröffentlichungen weltweit

Neben den verschiedenen deutschen VCL-Auflagen erschienen später zahlreiche internationale Editionen.

Besonders gefragt sind heute die österreichischen Veröffentlichungen von XT Video, die britische Blu-ray von Arrow Video sowie die US-DVD von Dark Sky Films. Darüber hinaus existieren mehrere Bootleg-Ausgaben auf DVD und VHS, die den anhaltenden Kultstatus des Films innerhalb der Horrorszene widerspiegeln.

Sammlerfazit

Madhouse – Party des Schreckens gehört nicht zu den bekanntesten Horrorfilmen der 1980er Jahre, wohl aber zu den interessantesten deutschen VHS-Veröffentlichungen dieser Zeit.

Die nahezu ungekürzte VCL-Erstauflage, die spätere Beschlagnahme sowie die bewegte Veröffentlichungsgeschichte machen den Film bis heute zu einem begehrten Sammlerstück. Hinzu kommt eine gelungene Mischung aus Slasher, Giallo und psychologischem Horror, die auch mehr als vier Jahrzehnte nach ihrer Entstehung nichts von ihrer Wirkung verloren hat.


Technische Daten (VCL – 1. Auflage)

Originaltitel: There Was a Little Girl
Alternativtitel: Madhouse, And When She Was Bad, Flesh and the Beast, Scared to Death
Produktionsjahr: 1981
Herstellungsländer: Italien / USA
Regie: Ovidio G. Assonitis
Deutsche VHS: VCL (1. Auflage, 1983)
Bestellnummer: 29032
Laufzeit: 88:46 Min. (PAL)
Bildformat: ca. 1,78:1
Ton: Deutsch Mono
Freigabe: ungeprüft
Status: indiziert und beschlagnahmt
IMDb-ID: 0093468

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Hemoglobin (1997) – BRD VHS – HIGHLIGHT VIDEO – WENDECOVER

Hemoglobin

Düsterer Horror nach H. P. Lovecraft

Mit Bleeders verfilmte Regisseur Peter Svatek 1997 frei die berühmte Kurzgeschichte „The Lurking Fear“ von H. P. Lovecraft. Der Film verbindet Body Horror, Creature-Feature und Mystery zu einer düsteren Mischung, die stark von den Werken Lovecrafts geprägt ist. Statt auf schnelle Schockeffekte setzt Bleeders auf eine bedrückende Atmosphäre, groteske Kreaturen und den schleichenden Verfall einer isolierten Gemeinschaft. Heute gilt der Film unter Horrorfans als Geheimtipp der späten 1990er-Jahre.

Handlung

Ein schweres Unwetter führt den an einer rätselhaften Blutkrankheit leidenden John Strauss gemeinsam mit seiner Ehefrau Kathleen auf eine abgelegene Insel vor der amerikanischen Küste. Dort lebt ein entfernter Verwandter, von dem sich John Hinweise auf die Ursache seiner Erkrankung und vielleicht sogar eine Heilung erhofft. Schon kurz nach ihrer Ankunft erleidet John einen heftigen Anfall. Die Inselbewohner bringen ihn zu Dr. Marlowe, der bei seiner Untersuchung eine ungewöhnliche Besonderheit feststellt: John besitzt zwei unterschiedlich gefärbte Augen eines blau, eines braun. Für den Arzt ist dies ein alarmierendes Zeichen. Er fordert das Ehepaar eindringlich auf, die Insel sofort zu verlassen. Doch die Flucht kommt zu spät. Immer mehr verstörende Ereignisse häufen sich. Menschen verschwinden spurlos, aus unterirdischen Tunneln dringen unheimliche Geräusche, und die Bewohner verhalten sich zunehmend seltsam. Nach und nach entdecken John und Kathleen das schreckliche Geheimnis der Insel: Tief unter der Erde lebt eine degenerierte Kreaturenrasse, die seit Generationen im Verborgenen existiert. Johns Krankheit ist untrennbar mit dieser grauenvollen Familiengeschichte verbunden.

Filminformationen

  • Originaltitel: Bleeders
  • Weitere Titel: The Descendant, Hämoglobin, Hemoglobin – Creature Dell’Inferno
  • Herstellungsland: Kanada / USA 1997
  • Regie: Peter Svatek
  • Drehbuch: Dan O’Bannon, Peter Svatek
  • Genre: Horror, Mystery, Science-Fiction

Die Besetzung

  • Roy Dupuis als John Strauss
  • Kristin Lehman als Kathleen Strauss
  • Rutger Hauer als Dr. Marlowe
  • Michael Ironside als Hank Gordon
  • Len Cariou als Uncle Jimmy
  • Brenda James als Alice

Vor allem Rutger Hauer (Blade Runner, Ladyhawke) und Michael Ironside (Scanners, Total Recall, Starship Troopers) verleihen dem Film zusätzliche Präsenz und gehören zu den bekanntesten Namen der Produktion.

Hintergrund

Die Handlung basiert lose auf H. P. Lovecrafts Kurzgeschichte „The Lurking Fear“ aus dem Jahr 1923. Während viele Elemente der literarischen Vorlage übernommen wurden, verlagert der Film die Geschichte in die Gegenwart und ergänzt sie um medizinische und genetische Aspekte.

Das Drehbuch stammt unter anderem von Dan O’Bannon, der als Autor von Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, Return of the Living Dead und Lifeforce zu den einflussreichsten Autoren des modernen Horror- und Science-Fiction-Kinos zählt. Seine Handschrift zeigt sich insbesondere in der Verbindung aus körperlichem Horror, düsterer Atmosphäre und wissenschaftlichen Erklärungsansätzen.

Die aufwendig gestalteten Kreaturen wurden überwiegend mit klassischen Masken, Animatronics und Make-up-Effekten realisiert. Dadurch wirkt Bleeders auch heute noch deutlich greifbarer als viele vergleichbare Produktionen der damaligen Zeit, die bereits verstärkt auf frühe Computereffekte setzten.

Atmosphäre und Inszenierung

Die abgelegene Insel mit ihren verfallenen Häusern, dunklen Höhlensystemen und endlosen Tunneln erzeugt von Beginn an eine beklemmende Stimmung. Peter Svatek orientiert sich deutlich am klassischen Gothic-Horror und verbindet diesen mit Lovecrafts kosmischem Grauen sowie Elementen des Creature-Horrors. Statt auf permanentes Blutvergießen setzt der Film auf Spannung, Isolation und die schrittweise Enthüllung eines uralten Familiengeheimnisses. Gerade diese langsame Erzählweise macht einen großen Teil seines Reizes aus.

Die deutsche VHS

Die Veröffentlichung erhielt eine FSK-18-Freigabe und gehörte zu den interessanteren Creature-Horror-Titeln dieser Zeit.

RSF-Fazit

Bleeders gehört zu den unterschätzten Horrorfilmen der späten 1990er-Jahre. Die gelungene Verbindung aus Lovecraft-Mythologie, Body Horror und Creature-Feature sorgt für eine dichte Atmosphäre, die sich deutlich von den damals populären Teenie-Slashern unterscheidet. Unterstützt von starken Darstellern wie Rutger Hauer und Michael Ironside, entwickelt sich der Film zu einem spannenden Mystery-Horror mit ungewöhnlicher Geschichte und überzeugenden praktischen Spezialeffekten.

Für Fans klassischer Monsterfilme, Lovecraft-Verfilmungen und des atmosphärischen Horrorfilms ist Bleeders eine klare Empfehlung. Auch unter VHS-Sammlern besitzt die deutsche Veröffentlichung ihren Reiz, da sie an eine Zeit erinnert, in der ungewöhnliche Genrefilme noch regelmäßig ihren Weg in die Videotheken fanden und dort oft erst Jahre später ihren verdienten Kultstatus erreichten.

Creep Zone aka Creepozoids – BRD VHS – Intercontinental Home Video – Mike Hunter Video, Wendecover

Creep Zone (1987) – Endzeit-Horror aus der VHS-Ära

Creep Zone (Originaltitel: Creepozoids) gehört zu den typischen Low-Budget-Horrorfilmen der späten 1980er-Jahre. Der Film verbindet Endzeit-Atmosphäre mit Monster-Horror und orientiert sich dabei deutlich an Klassikern wie Alien, setzt aber auf die für diese Zeit typischen B-Movie-Effekte, Kunstblut und eine düstere Atmosphäre. Regie führte David DeCoteau, der später mit zahlreichen Horror- und Fantasyproduktionen bekannt wurde.

Die Handlung

Wir schreiben das Jahr 1998. Nach einem verheerenden Atomkrieg ist die Erde nahezu vollständig zerstört. Die wenigen Überlebenden kämpfen täglich ums nackte Überleben. Radioaktiver Niederschlag und giftiger Regen machen ein Leben an der Oberfläche fast unmöglich. Fünf Deserteure entdecken auf ihrer Flucht ein verlassenes Forschungslabor und hoffen dort Schutz vor der lebensfeindlichen Außenwelt zu finden. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass in dem Komplex einst geheime Experimente mit menschlicher DNA durchgeführt wurden. Was zunächst wie ein sicherer Zufluchtsort erscheint, entwickelt sich schon bald zum Albtraum. Mutierte Kreaturen und riesige Ratten machen Jagd auf die Überlebenden, während das Labor nach und nach seine grausamen Geheimnisse preisgibt. Der Kampf gegen die Monster wird schnell zu einem Wettlauf ums nackte Überleben.

Filminformationen

  • Originaltitel: Creepozoids
  • Deutscher Titel: Creep Zone
  • Alternativtitel: Creepozoids – Angriff der Mutanten
  • Herstellungsland: USA 1987
  • Regie: David DeCoteau
  • Genre: Horror, Science-Fiction

Besetzung

Zu den bekanntesten Darstellern gehört Linnea Quigley, die bereits in zahlreichen Horror- und Splatterfilmen der 1980er-Jahre mitwirkte und bis heute als eine der bekanntesten Scream Queens des Genres gilt.

Die deutsche VHS-Veröffentlichung

In Deutschland erschien der Film bei International Home Entertainment (IHE) unter dem Label Mike Hunter MCAC.

Technische Daten der VHS:

  • FSK: 18
  • Laufzeit: 69:27 Minuten (66:28 Minuten ohne Abspann)
  • Bildformat: 1,33:1
  • Ton: Deutsch Mono
  • Bestellnummer: IE 410

Indizierung

Wie viele Horrorfilme der damaligen Zeit blieb auch Creep Zone von der Zensur nicht verschont.

Die VHS-Veröffentlichung wurde am 27. September 1988 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften indiziert und erschien im Bundesanzeiger vom 30. September 1988 unter der Entscheidung Nr. 3381 (V).

Nach Ablauf der gesetzlichen Frist wurde der Titel schließlich wieder von der Liste gestrichen. Die Listenstreichung erfolgte am 12. August 2013 gemäß § 18 Abs. 7 JuSchG und wurde am 30. August 2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht. (OFDb)

Creep Zone entstand in einer Zeit, in der Endzeitfilme durch die Angst vor einem möglichen Atomkrieg besonders populär waren. Mit seinem Szenario einer verwüsteten Erde und einem verlassenen Forschungslabor greift der Film typische Science-Fiction-Elemente der 1980er-Jahre auf. Trotz seines sehr geringen Budgets entwickelte sich der Film vor allem auf dem Videomarkt zu einem kleinen Kulttitel und ist heute insbesondere unter VHS-Sammlern und Liebhabern klassischer B-Movies gefragt. Die Spezialeffekte stammen von Next Generation Effects, die für mehrere Horrorproduktionen dieser Zeit arbeiteten. (IMDb)

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Braindead – GB VHS – PolyGramVideo – WENDECOVER

Braindead (1992) Peter Jacksons blutiger Kultklassiker

Mit Braindead schuf Peter Jackson im Jahr 1992 einen Film, der bis heute als einer der blutigsten und zugleich unterhaltsamsten Zombiefilme aller Zeiten gilt. Die neuseeländische Splatter-Komödie verbindet rabenschwarzen Humor mit übertriebenen Gore-Effekten und entwickelte sich schnell zu einem echten Kultfilm.

Die Handlung

In den 1950er auf der geheimnisvollen Skull Island (haha bei KING KONG merkt ihr oder), wo eine bis dahin unbekannte Kreatur entdeckt wird der Rattenaffe. Das bizarre Wesen wird nach Neuseeland gebracht und in einem Zoo ausgestellt.

Dort besucht der schüchterne Lionel Cosgrove gemeinsam mit seiner großen Liebe Paquita Maria Sanchez den Zoo. Was beide nicht wissen: Lionels überfürsorgliche und herrschsüchtige Mutter verfolgt die beiden heimlich. Während sie sich versteckt, wird sie von dem Rattenaffen gebissen. Kurz darauf beginnt sie sich langsam in einen fleischhungrigen Zombie zu verwandeln.

Aus Angst vor den Konsequenzen versucht Lionel, die Situation zu vertuschen. Er sperrt seine Mutter und später alle weiteren Infizierten im Keller ein und versucht, den Alltag möglichst normal weiterzuführen. Doch die Zahl der Zombies wächst unaufhaltsam und spätestens als sein geldgieriger Onkel Les auftaucht, gerät die Situation völlig außer Kontrolle. Es folgt ein wahres Splatter-Feuerwerk, das in einem der legendärsten Finales der Filmgeschichte gipfelt.

Filminformationen

  • Originaltitel: Braindead
  • Alternativtitel:
    • Braindead – Der Zombie-Rasenmähermann
    • Dead Alive
    • Braindead – Tu Madre se ha Comido a mi Perro
    • Splatters – Gli Schizzacervelli
  • Herstellungsland: Neuseeland
  • Erscheinungsjahr: 1992
  • Regie: Peter Jackson

RSFuk501-Randnotiz

Ich selbst habe Braindead Anfang der 1990er-Jahre im Kino gesehen. Bereits damals beschäftigte ich mich intensiv mit Filmfassungen, Schnittberichten und Online-Filmdatenbanken. Deshalb kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die damals in Deutschland gezeigte Kinofassung spürbar länger war als die spätere deutsche Videoveröffentlichung.

Dennoch war auch die deutsche Kinofassung nicht vollständig ungekürzt. Im Vergleich zu internationalen Fassungen fehlten bereits im Kino einige Gewaltszenen. Für deutsche Sammler und Fans war es deshalb lange Zeit nahezu unmöglich, den Film in seiner vollständigen Originalfassung legal zu sehen.

Gerade Braindead ist ein gutes Beispiel dafür, wie stark Horrorfilme Anfang der 1990er-Jahre in Deutschland gekürzt wurden. Während internationale Fassungen Peter Jacksons kompromisslose Splatter-Inszenierung vollständig zeigten, erschienen hierzulande zunächst nur deutlich entschärfte Versionen. Erst viele Jahre später wurden ungekürzte Fassungen für Sammler verfügbar.

Für Freunde des klassischen Splatterfilms zählt Braindead bis heute zu den absoluten Meilensteinen des Genres und gilt als eines der eindrucksvollsten Frühwerke des späteren Der Herr der Ringe-Regisseurs Peter Jackson. Hier sollte man auch schon erkennen können wie es dazu kam das PJ später auch KING KONG verfilmt

Beast You! (1988) – BRD VHS – INTERCONTINENTAL HOME VIDEO (Mike Hunter) – WENDECOVER (Scans und Fotos)

Bei einer Highschool-Mutprobe, die in dem nächtlichen Einbruch in ein Bowlingcenter besteht, setzen ein paar unbedarfte Studenten einen Imp frei, einen kleinen Gnom, der ihnen die Erfüllung ihrer Wünsche verspricht. Doch diese Wünsche kehren sich recht schnell gegen die, die sie ausgesprochen haben, und die Sache gerät völlig außer Kontrolle..

Originaltitel:
Sorority Babes in the Slimeball Bowl-O-Rama

Alternativtitel:
Bitchin‘ Sorority Babes in the Slimeball Bowl-O-Rama

Herstellungsland: USA 1988
Regie: David DeCoteau

Trailer nach dem Hauptfilm:
> Overthrow
> Night of Fire
> Police
> Ghost Fever
> SFX Man
> Frisco King
> The Destructor

Release: August 1988

Applejuice – BRD VHS – WENDECOVER – VHS only 07/2026

Eine bislang unentdeckte Käferspezies aus dem brasilianischen Regenwald beschließt, ein Atomkraftwerk – und damit auch die Menschheit – in die Luft zu jagen. Sie tarnen sich als eine spießbürgerliche Familie, nennen sich die Applegates und lassen sich in einem Provinzstädtchen nieder. Als sie sich zu sehr von dem American Way of Life korrumpieren lassen, droht ihr Plan zu scheitern…

Originaltitel: Meet the Applegates
Alternativtitel: The Applegates, The Applegators
Herstellungsland: USA 1990
Regie: Michael Lehmann
Freigabe: FSK 18
Laufzeit: 85:37 Min. (81:37 Min. o. A.)
Bildformat: 1,33:1
Tonformat: Deutsch (Stereo)

Bemerkungen: Große, weiße Klappbox mit Einleger. (Wendecover), Bestell-Nr.: 6708